Tod kurz nach Corona-Impfung. Frau (36) starb in Uniklinikum St. Pölten. Zusammenhang mit Impfstoff wird geklärt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 17. August 2021 (18:14)
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Universitätsklinikum St. Pölten
NOEN, Archiv

Am Samstag verstarb eine Patientin (36) des Universitätsklinikums an einer Gehirnblutung. Die Todesursache wird vom Universitätsklinikum bestätigt, jedoch nicht der Grund. Ein NÖN-Informant behauptete nach einer Johnson & Johnson-Impfung, das Krankenhaus dementiert dies nicht.

Ob ein Zusammenhang besteht, werde aktuell untersucht, heißt es von Notruf Niederösterreich. Seit den Corona-Impfungen sei die Anzahl an Gehirnblutungen im Uniklinikum jedenfalls nicht gestiegen, erklärt eine Pressesprecherin. Karl Zwiauer ist Mitglied des nationalen Impfgremiums. Er hat das Impfgeschehen in ganz Österreich im Blick: „Es gibt ganz wenige Fälle, wo es nach der Impfung zu thromboembolischen Ereignissen kommt.“

Laut Paul-Ehrlich-Institut waren das bislang in Deutschland bei knapp zwei Millionen Impfungen sechs Todesfälle durch eine Gehirnblutung. Eine Häufigkeit, die auch ohne Corona-Impfung auftreten könne.