Wett-Lauf via App. Bei der NÖ Challenge rittern die Stadt und die Gemeinden des Bezirks um den ersten Platz im Online-Ranking.

Von Mario Kern. Erstellt am 01. Juni 2017 (05:21)
Maria Prchal
Bereit für die NÖ Challenge: die Bürgermeister Herbert Wandl (Gerersdorf), Karl Schrattenholzer (Neidling), Reinhard Breitner (Perschling), Martin Michalitsch (Eichgraben), Alois Vogl (Kapelln) und Rudolf Schütz (Prinzersdorf) sowie Gemeinderat Christoph Gram (Hafnerbach), Isabella Wutzl und Sport-Gemeinderat Gerhard Goebel (Frankenfels), angefeuert vom NÖN-Team mit Martin Gruber, Mario Kern, Alex Erber, Birgit Kindler und Nadja Straubinger.

Beim Wachaumarathon wird die sportlichste Gemeinde Niederösterreichs feststehen. Bis dahin haben auch die Landeshauptstadt und die Gemeinden des Bezirks bei der NÖ Challenge Gelegenheit, Kilometer zu sammeln. Der sportliche Gedanke steht bei der von der NÖN unterstützten Aktion von Sportland NÖ im Vordergrund – ob beim Laufen, Radeln, Skaten oder anderen Aktivitäten.

Lisa Röhrer
Bürgermeister Matthias Stadler, im Bild mit NÖN-Redaktionsleiter-Stellvertreter Mario Kern, möchte St. Pöltens Bürger für die NÖ Challenge motivieren.

Die absolvierten Strecken werden von Anfang Juni bis zum 17. September, dem Tag des
Wachaumarathons, über die Handy-App Runtastic registriert. Dafür muss man sich auf www.noechallenge.at anmelden. Welche Gemeinden dann auf den vorderen Rängen landet, hängt auch davon ab, wie die Ortschefs ab ihre Bürger für das sportliche Kräftemessen motivieren können.

Stadler: „Das passt genau zur Fittest City“

Vorne mit dabei sein will die Landeshauptstadt, Bürgermeister Matthias Stadler zeigt sich von der Idee angetan. „Diese Aktion ist unterstützenswert“, so Stadler. „Das passt genau in unseren Plan, ‚Fittest City of Austria‘ zu werden.“ Bereits im Vorjahr habe sich bei der Aktion „Beat the Street“ die beachtenswerte Fitness-Begeisterung der Landeshauptstädter offenbart. „Der Vorteil ist nun bei der NÖ Challenge, dass man keine vorgegebenen Punkte ansteuern muss, sondern sich frei entscheiden kann, wo und wie man sich fit halten will.“

Stadler hofft, dass die St. Pöltner die Challenge annehmen und viele Kilometer sammeln. Sein Ansatz zur Motivation ist praktischer Natur: „Ich werde versuchen, im Sommer mit gutem Beispiel voranzugehen.“