St. Pölten

Erstellt am 12. September 2018, 05:03

von Mario Kern

Zukunft von FH-Bau entscheidet sich bald. Gespräche der Stadt mit Bietergemeinschaft in entscheidender Phase. Fachhochschule weicht auf Glanzstoff-Areal aus.

Der Ausbau der FH St. Pölten muss verschoben werden, weil die Arbeiten nicht vergeben werden konnten.  |  Mario Kern

Noch ist bei den Nachverhandlungen der Stadt mit dem Bieterkonsortium wegen des geplanten Ausbaus der Fachhochschule nicht absehbar, ob es eine Einigung geben wird – die „intensiven Gespräche“ sind aber laut Magistratsdirektor Thomas Dewina in einer entscheidenden Phase. Diese Verhandlungen wurden notwendig, weil die Firmen laut Stadt einen „stark überhöhten Angebotspreis“ vorlegten. Sollte keine Einigung gelingen, droht eine Aufhebung des Verfahrens und die Arbeiten müssten neu ausgeschrieben werden.

Ursprünglich hätte der Bau bereits heuer starten sollen

Nun wird sich das Projekt zumindest um ein halbes Jahr verschieben – statt im Februar 2020 wird der Ausbau frühestens im Sommer 2020 fertig. „Die paar Monate, die Studierende im Provisorium unterrichtet werden, sind es uns wert, um einen guten Preis zu bekommen“, hofft Bürgermeister Matthias Stadler auf einen zufriedenstellenden Ausgang der Verhandlungen.

Auch für FH-Geschäftsführer Gernot Kohl ist ein guter Preis vorrangig: „Wir werden uns darauf einstellen. Ein halbes Jahr ist für uns kein Thema, weil der große Zuwachs ohnehin nicht während des Studienjahres geschieht.“ Die Studierenden hätten derzeit noch genug Platz.

Damit das bis zur Eröffnung des Zubaus so bleibt, hat die FH zusätzlich das Backsteingebäude am Glanzstoff-Areal angemietet. Dort werden ab 17. September neben Lehrveranstaltungen auch Seminare abgehalten und Projekte durchgeführt.