Umgestaltung: Bühne im Hof wechselt Eingang. Gespräche über Verlegung des Zuganges zur Bühne im Hof laufen auf Hochtouren. Arbeiten könnten bei günstigem Verlauf bereits im Herbst abgeschlossen sein.

Von Mario Kern. Erstellt am 01. Februar 2017 (15:08)
Wie zwischen 1990 und 2004 könnten Kultur-Genießer bald wieder von der Linzer Straße in die Bühne im Hof pilgern.
NOEN, Mario Kern

Die Gäste der Bühne im Hof könnten bald wieder die Kulturinstitution von der Linzer Straße aus besuchen – so die Pläne der Geschäftsführung, die derzeit mit den Hauseigentümern abgestimmt werden. Geben diese grünes Licht, wird der Eingang von der Julius-Raab-Promenade wieder zurück in die Linzer Straße verlegt. Dort war er schon in den ersten vierzehn Jahren bis 2004.

„Die Verlegung in die Linzer Straße erscheint sinnvoller und ansprechender "

Grund für die Umgestaltung ist die Aussicht auf Wohnbauprojekte rundum, die einen Zugang von der Promenade her erschweren. Wollte man direkt von der Promenade zum Gebäude der Bühne eine Eingangssituation gestalten, müsste man auf Basis eines Notwegerechts über ein fremdes Grundstück viel investieren, betont Geschäftsführer Thomas Gludovatz. „Die Verlegung in die Linzer Straße erscheint sinnvoller und ansprechender – auch im Verbund mit der Grätzel-Entwicklung in der Linzer Straße. Da wollen wir unseren Beitrag zur Wiederbelebung und Attraktivierung leisten.“

Über die Linzer Straße sei die Bühne dann besser ans Stadtzentrum angebunden. Die Fußwege zu den Parkgaragen am Rathausplatz und in der Heßstraße würden kürzer.

Geklärt werden müsste auch noch, wie weit ein künftig überdachter Eingang in den Innenhof gezogen werden könnte. Der Umbau sieht vor, dass die Gäste von Osten in ein neues, größeres Foyer geführt werden. Das Auditorium soll an der Südseite mit einer Mauer abgeschlossen werden.

„An oberster Stelle steht der nahtlose Spielbetrieb"

Der Umbau könnte bis zur nächsten Herbst-Spielzeit erfolgen, wird aber womöglich auf zumindest zwei Etappen aufgeteilt. Thomas Gludovatz betont: „An oberster Stelle steht der nahtlose Spielbetrieb. Deshalb wird im Sommer umgebaut und dann möglicherweise auch noch in der Winterpause.“