Nur 1903 regnete es mehr im Juli. Juli brach einen Langzeit-Rekord. In 36 Stunden regnete es 103 Liter pro Quadratmeter.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 03. August 2021 (18:05)
Der Regen macht den Ferien-Abschied leichter
Symbolbild
APA

Außergewöhnlich hoch war der Niederschlags-wert in St. Pölten im Juli. Herausragend vor allem da der Starkregen rund um den 17. Juli, als innerhalb von 36 Stunden 103 Liter Regen pro Quadratmeter auf die Landeshauptstadt niedergingen. Es war auch etwas wärmer als sonst mit ein wenig mehr Sonnenstunden.

„Der heurige Juli war in St. Pölten sehr ungewöhnlich“, berichtet Alexander Orlik von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Zuletzt habe es nur 1903 einen regenreicheren Juli gegeben.

Rekordverdächtig war auch die Anzahl an heißen Tagen. Die 30-Grad-Marke wurde dreimal übertroffen, am heißesten war es am 6. Juli mit 34,7 Grad. Aber am Ende des Monats gab es noch Tage mit knapp unter 30 Grad. Das trägt auch zu einem deutlichen Übertreffen des langjährigen Mittels bei. Gleich um 0,6 Grad mehr hatte es durchschnittlich im Juli.

Bei den Sonnenstunden gab es hingegen nur eine leichte Steigerung um elf Stunden im Vergleich zum langjährigen Mittel im Juli.