Nachhaltiges Stadtleben: "St. Pölten hat viele Chancen“. Um „nachhaltiges Stadtleben“ geht es diese Woche in den Interviews der stp*plattform.

Von Beate Steiner. Erstellt am 03. Januar 2021 (05:09)
Ingrid Hahnl-Bichler sprach über „nachhaltiges Stadtleben“ mit Oliver Dvorsky von der Agentur Gugler und mitForstwirt und Waldpädagoge Dominik Bancalari. 
Screenshots/ Brunnthaler

Viel Innovationspotenzial und viele Chancen bescheinigt Oliver Dvorsky von der Agentur Gugler der Landeshauptstadt: „Das ist ein nachhaltiges Argument, dafür Geld in die Hand zu nehmen.“ Aber Nachhaltigkeit fängt bei jedem Einzelnen an: „Wenn es mir gelingt, meine Welt zu sensibilisieren, in meinem Bekanntenkreis als Multiplikator zu wirken, haben wir schon einen großen Schritt gemacht.“

Wer die Nachhaltigkeitsdiskussion in seinen Bekanntenkreis trägt, sollte dabei nicht „totalitär“ sein, ist Oliver Dvorsky im „Stadtments“-Interview mit Ingrid Hahnl-Bichler überzeugt. „Eine sture Haltung bringt nichts — jeder sollte für sich einen gangbaren Weg finden.“ Und zum Beispiel seine Lebensgewohnheiten hinterfragen: „Plastik ist nicht grundlegend gut oder böse — es kann in eine Kreislaufwirtschaft eingebracht werden.“ Und damit in ein zukunftsfähiges Modell.

Das weiß auch Dominik Bancalari, Leiter der Forstverwaltung Wittgenstein und von der Stadt beauftragt, den ehemaligen Truppenübungsplatz Völtendorf als Naturraum für die St. Pöltner zu gestalten. Der Wunsch des Waldpädagogen: Jedes Schulkind sollte einmal in den Wald kommen. „Das ist ein Bereich, wo wir nachhaltig Bildung betreiben können.“

Der Blick des Nicht-St. Pöltners Bancalari von außen bezeugt: „St. Pölten ist eine sehr grüne Stadt mit Stadtwald, Stadtpark und den Seen. Um dieses Asset würden sich viele Städte raufen.“