Europaballett St. Pölten trainiert für die Sommersaison. Mit Gesundheitschecks und Antigen-Tests bereiten Tänzer und Tänzerinnen das kommende Programm vor.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 06. Februar 2021 (04:49)
Die Balletttänzerinnen bereiten sich mit Begeisterung auf die kommende Saison vor und hoffen auf ein Ende des Lockdowns. : Wolfgang Mayer
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Aufführungen vor einem begeisterten Publikum sind für das Europaballett derzeit ein Wunschtraum – der sich im Sommer erfüllen soll. Und so bereiten sich die Mitglieder in der Zeit des Lockdowns intensiv auf die Vorstellungen 2021 vor.

Mit strengsten Konzepten können die 28 Tänzer und Tänzerinnen trainieren, bestätigt Ballett-Chef Michael Fichtenbaum: Hartes Training, Probenarbeit und das Einstudieren neuer Choreografien stehen auf dem täglichen Programm. Dazwischen wöchentliche Anti gen-Tests und ein täglicher Gesundheitscheck. „Das Wichtigste für einen professionellen Balletttänzer ist es, seine Körperlichkeit nicht zu verlieren. Unsere Herausforderung ist das Halten eines anspruchsvollen Niveaus des gesamten Ensembles“, so Fichtenbaum.

„Das Wichtigste für einen professionellen Balletttänzer ist es, seine Körperlichkeit nicht zu verlieren."

Mit dem Kulturamt und dessen Leiter Alfred Kellner sei schon ein tolles Sommerprogramm geplant. „Wir haben viel nachzuholen, um unser Publikum auch Freude zu bereiten“, hofft Michael Fichtenbaum auf viele Vorstellungen in baldigen Post-Pandemie-Zeiten.

Schon am 22. März steht die Frühlingsgala auf dem Programm und bereits am 7. April soll es mit der Gala „Best of Peter Breuer“ nach Deutschland gehen. In Vorbereitung ist eine neue Produktion von „Madama Butterfly“ und die Weltpremiere von „Farinelli“ – alles zu sehen ab Juni 2021 in St. Pölten, wenn es die Corona-Situation erlaubt.