Frauenpower, Techno-Yoga und viel Deutsches am Frequency

Erstellt am 19. August 2022 | 20:59
Lesezeit: 4 Min
Entspannt ging es am Freitag beim Riesenevent in St. Pölten weiter.
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Ohne Unwetter und bei fast gemäßigten Temperaturen hatten am zweiten Tag des Frequency-Festivals wieder die Musiker auf den drei Bühnen das alleinige Sagen - und für sportlich motivierte Besucher gab es kurz vor 18 Uhr noch die Möglichkeit für eine Runde "Techno Yoga" als kleines Highlight. Die Räume vor den Stages waren um diese Uhrzeit bereits recht gut gefüllt, auf der Hauptbühne erwies sich der US-Rapper G-Eazy als erster Publikumsmagnet.

Nova Twins als überzeugende Newcomer

Auf der Space Stage war es jedoch bereits ab 15 Uhr mit Blanks losgegangen, neben dem 25-Jährigen niederländischen YouTube-Popper folgte die Berlinerin Dilla als Opener auf der Green Stage, während indoor die Red Bull Stage von den Glueboys in Betrieb genommen wurde.

 Auf der gab es dann mit dem dritten Act, den Nova Twins aus London, dann auch gleich das erste Highlight des Tages zu sehen und zu hören. Davor setzten sie sich noch für ein Interview mit der NÖN zusammen, das in Kürze folgt. 

Die als Gitarristin und Sängerin agierende Amy Love heizte zusammen mit Bassistin Georgia South ordentlich ein, obwohl das Österreichdebüt erst einmal von einer Rückkopplung unterbrochen wurde. Mit ihrem zweiten Album "Supernova" sind die beiden gut im Rennen, gab es dafür doch eine Nominierung für den Mercury Prize und gute Kritiken seitens dem Musikpresse. Auch live gab es an dem Auftritt nichts auszusetzen - da wäre vielleicht auch eine der beiden großen Bühnen der richtige Platz für die Twins gewesen, urteilt die APA.

Bei der Space Stage war inzwischen die Aufwärmphase ebenfalls vorbei, dafür verantwortlich war der US-Rapper G-Eazy. Der Kalifornier konnte im Gegensatz zu seinen beiden Vorgängern den Raum vor der Bühne endlich ordentlich füllen, doch die Hauptacts des Tages sollten in Form eines Triple-A erst noch folgen. Erste des finalen Trios am Freitag ist Anne-Marie, eine britische Pop-Sängerin, die unter anderem mit der Negativ-Version von Stevie Wonders Welthit "I Just Called to Say I Love You" für Furore sorgt, gefolgt von den unaussprechlichen Deutschrockern AnnenMayKantereit ehe es mit Apache207 den größten Act des Tages gibt: Der zwei Meter große Deutschrapper konnte vor zwei Jahren mit seinem Song "Roller" einen Streaming-Rekord in seiner Heimat landen und wird heute das Finale auf der Space Stage liefern. Auf der kleineren Green Stage steht indes wie auch schon 2018 wieder Left Boy aus Wien, ehe dort zum Abschluss das Psytrance-Duo Vini Vici zum Tanz lädt.

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