IG Windkraft trauert um Pionier Kronberger. Der 68-jährige Energie-Pionier, Journalist und Autor Hans Kronberger ist am 14. Juli nach schwerer Krankheit verstorben.

Erstellt am 19. Juli 2018 (15:27)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
IG Windkraft

Von 1996 bis 2004 war der promovierte Publizist zudem Abgeordneter zum EU-Parlament. Er gehörte dort dem Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbraucherschutz an. Seit 2008 stand Hans Kronberger dem Bundesverband Photovoltaic Austria als Präsident vor. Bis zuletzt vertrat er in dieser Funktion die Interessen der österreichischen Photovoltaik-Branche gegenüber der Politik, Wirtschaft und der Öffentlichkeit, mit dem Ziel, die Photovoltaik in Österreich in die Marktreife zu führen.

„Sein Ableben reißt ein großes Loch in die Bewegung für die erneuerbaren Energien in Österreich“, so Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. „Sein kreatives Wirken reichte weit über seinen Einsatz für die Sonnenenergie hinaus und wird noch lange im Bereich der erneuerbaren Energien spürbar bleiben.“

„Sein Tod reißt ein großes Loch in die Bewegung für die Energiewende"

Am vergangen Wochenende ist Hans Kronberger überraschend gestorben. „Sein Tod reißt ein großes Loch in die Bewegung für die Energiewende, denn er setzte sich nicht nur wie zuletzt als Präsident der PV Austria unermüdlich für die Nutzung der Sonnenenergie ein, sondern wirkte mit hohem Einsatz im Kampf gegen Öl, Kohle, Gas und Atomkraft und auch visionär im Bereich der erneuerbaren Energien weit über die Sonnenenergie hinaus“, sagt Moidl weiter.

So war Hans Kornberger aktiv an der Umsetzung des ersten österreichischen Windparks in Eberschwang in Oberösterreich beteiligt und hinterließ den einen oder anderen bleibenden Eindruck auch bei vielen anderen Projekten der Energiewende. „Leider haben wir einen guten Freund verloren. Doch sein kreatives Wirken und die erfrischende Ausdauer von Hans Kronberger werden wie die Sonnenenergie auch noch in Zukunft lange leuchten“, bemerkt Moidl. „Wir werden das ‚Bohren der dicken Bretter‘, wie Hans Kronberger es immer wieder bezeichnet hat, in Gedenken an ihn mit verstärktem Einsatz weiter fortsetzen.“