Erstellt am 04. Juli 2011, 00:00

Tribut an Fritz Küffer. AUSSTELLUNGSREIHE / Nach Werkschauen in St. Pölten und Lilienfeld wurden Küffersche Werke in Wilhelmsburg gezeigt.

Waren bei der Ausstellungseröffnung dabei: Wilhelm Schreiber, Kulturstadtrat Norbert Damböck, Küffer-Nachlassverwalter und Kurator Josef Renz, Vizebürgermeister Rudolf Ameisbichler, Sohn Fritz Küffer und Alt-Bürgermeister Alfred Pfeiffer. STEINBÖCK-CERCLE DIPLOMATIQUE  |  NOEN
x  |  NOEN

VON MARIO KERN

WILHELMSBURG / Mit 45 Jahren ist er einer der jüngsten, die das Goldene Verdienstzeichen der Republik bekommen haben: Josef Renz hat die Auszeichnung in seiner Funktion als Kunstsponsor und Kulturmäzen bekommen. Er gilt als einflussreicher Kunsthändler und hat sein „Händchen“ mit dem Erwerb des Nachlasses des Wilhelmsburgers Fritz Küffer bewiesen.

Bilder über Küffers Heimatgemeinde, Ansichten und Porträts, gab es kürzlich in der örtlichen Hauptschule (die im Herbst in „Prof. Küffer-Schule“ umbenannt wird) zu sehen.

Achtzig Bilder, die an vier Tagen von über 1.000 Gästen, unter anderen Sammler aus der Schweiz, gesehen wurden und enormen Anklang ausgelöst haben. „Es gab viele alte Leute, die sich auf den Bildern wiedererkannt haben und sehr gerührt waren.“ Vor Rührung über Renz´ Bewahrung der Küfferschen Meisterwerke habe auch Küffers Tochter Oda Gaupmann ihr Lieblingsbild Renz gegeben. „Ich soll es in Ehren halten, sie weiß es bei mir in guten Händen“, so Renz.

Am Freitag erschien in Wilhelmsburg eine Briefmarke, um den achten September erscheint ein Buch über Fritz Küffer, danach ein Werkregister. Erst danach denkt Renz daran, Werke aus dem Nachlass zu verkaufen. „Zuerst muss ich alles aufbereiten, aber eventuell gibt es im November erste Bilder zu erstehen.“