Spül-Wirbel im Haus C. Patient kritisiert, dass die WC-Spülung im Ambulanzraum sehr laut zu hören sei. Klinik-Sprecher kündigt bessere Dämmung an.

Von Thomas Werth. Erstellt am 29. November 2018 (05:29)
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„Wie hier ein Arztgespräch über gesundheitliche Probleme geführt werden soll, ist mir ein Rätsel“, ärgert sich ein Mann über die Behandlung in der Ambulanz C 09 im neuen Haus C des Universitätsklinikums. Aber nicht etwa die Ausstattung oder Spital-Mitarbeiter trieben ihm die Zornesröte ins Gesicht, sondern die Klospülung.

„Sie war extrem laut. Während der rund 30-minütigen Besprechung lief die Wasserspülung etwa 20 Minuten. Ich vermute, dass hier aus Kostengründen die Isolierung der Abflussrohre eingespart wurde. Für diese Arbeit würde ich keinen Cent zahlen“, macht er sich auch Sorgen, dass die Patienten in den oberen Stockwerken dadurch belästigt werden.

Das dementiert aber Klinik-Sprecher Thomas Wallner. „In dem genannten Ambulanzraum trifft eine Sammelleitung aus den Dienstzimmern des darüber liegenden Geschosses in eine Grundleitung. Das führt zu Geräuschentwicklungen, Patientenzimmer sind aber nicht betroffen.“

Wallner betont, dass Rohre mit erhöhten Schallschutzwerten verwendet werden. Nach der Beschwerde habe auch sofort eine Überprüfung stattgefunden. „Sie hat ergeben, dass die Geräuschentwicklung den gesetzlichen Rahmenbedingungen entspricht“, so Wallner. Nichtsdestotrotz kündigt der Krankenhaus-Sprecher Verbesserungen an: „Wir werden eine erweiterte Schalldämmung der Rohre veranlassen.“