Kräne als Hindernis für die Rettungshelis in St. Pölten. Die Bauarbeiten für das Haus D stünden aus heutiger Sicht den Landungen auf dem Haus C im Wege.

Von Thomas Werth. Erstellt am 09. Juli 2019 (05:54)
NÖN
Symbolbild

In rund vier Jahren soll mit dem Haus D der nächste Neubau des Universitätsklinikums fertiggestellt sein. Das Gebäude grenzt dann direkt an das Haus C an, das im Vorjahr eröffnet wurde. Das stellt das Projektteam aktuell aber vor eine große Herausforderung. Denn die Baukräne könnten zum Hindernis für die Rettungshubschrauber werden. Das bestätigt auch Krankenhaus-Sprecher Thomas Wallner: „Die für die Errichtung des Haus D erforderlichen Baukräne würden aus heutiger Sicht in das Anflugfeld des Hubschrauber-Landeplatzes am Haus C hineinragen.“

Diese Situation prüft laut Wallner gerade das Projektteam des beauftragten Totalunternehmers. „Es werden Lösungsansätze zur Vermeidung erarbeitet“, betont Wallner. Kursierende Gerüchte, die geplante Gebäudehöhe von Haus D würde den Flugbetrieb verhindern, dementiert die Landeskliniken-Holding. „Mit der Gebäudehöhe hat das absolut nichts zu tun.“

Im Schnitt landet der Christophorus zwei Mal täglich auf dem Dach über der Ebene 7 vom Haus C. Von dort gibt es eine direkte Verbindung mit dem Aufzug in den Zentral-OP und in das Unfallzentrum.

Der Startschuss für den Bau von Haus D fällt im August. Dann übersiedeln die Abteilung für Urologie und die Kinder- und Jugendabteilung mit ihren Ambulanzen und Bettenstationen in das Haus B und Haus A. Die beiden nachher leer stehenden Gebäude nordöstlich des Haus C werden abgerissen, um Platz für den Neubau zu schaffen.