St. Pöltner Parteien im Wahlkampf-Finale. Unterstützung vor der Wahl kommt für Partei-Spitzen aus Landes- und Bundespolitik.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 22. Januar 2021 (06:08)

Mitten im neuerlich verlängerten Corona-Lockdown schreiten die St. Pöltner kommenden Sonntag zur Wahlurne. Die Pandemie macht auch den Wahlkampf für die Parteien zu etwas Besonderem. Keine Hausbesuche, kein vertrauensvolles Schulterklopfen oder donnernde Wahlreden. Der Wahlkampf mit Abstand geht in die Schlussphase und da schalteten sich auch die Landes- und Bundespolitiker aller Parteien noch einmal ein.

Wiens SPÖ-Bürgermeister und Präsident des Städtebundes Michael Ludwig stattete St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler in der Landeshauptstadt einen Besuch ab. Dabei wurde nicht nur über die Wahl gesprochen, sondern vor allem über die Zeit danach, da Corona die Städte weiterhin fest im Griff hat.

Bundeskanzler Sebastian Kurz drückte ÖVP-Spitzenkandidat Matthias Adl via Live-Schaltung die Daumen: „Ich glaube daran, dass es für die St. Pöltner Volkspartei ein gutes Ergebnis geben wird.“ Und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ruft in einer Videobotschaft auf, das Team der Volkspartei St. Pölten zu unterstützen. Zur finalen Unterstützung waren zahlreiche Landespolitiker mit Matthias Adl in der Landeshauptstadt unterwegs.

Die FPÖ und Obmann Klaus Otzelberger unterstützte beim Wahlgeschenke-Verteilen Landesklubobmann Udo Landbauer. Videobotschaften kamen von Bundesparteiobmann Norbert Hofer und Nationalratsabgeordnetem Christian Hafenecker.

Die Grünen thematisierten noch einmal das S 34-Thema. Hier bekam Spitzenkandidatin Christina Engel-Unterberger Unterstützung von Landessprecherin Helga Krismer. Von Vizekanzler Werner Kogler gab es dann eine Videobotschaft für Christina Engel-Unterberger mit Wünschen für ein nachhaltiges St. Pölten, ebenso wie von Bundesministerin Leonore Gewessler.

Die NEOS rund um Niko Formanek trafen einander in einer Videokonferenz mit Heide Schmidt, EU-Parlamentarierin Claudia Gamon und Landessprecherin Indra Collini. Samt pinkem Einhorn unterstützte Collini mit Landtagsabgeordnetem Helmut Hofer-Gruber und NEOS-Gemeinderäten aus NÖ auch beim Werben in der St. Pöltner Innenstadt

Samuel Seitz von der KPÖ plus warb noch einmal für seine Ideen zum sozialen Wohnbau und bekam dabei Unterstützung von der langjährigen Grazer Wohnbau-Stadträtin Elke Kahr.