„Wahlkarten nur mit Begründung“. Magistrat betont, dass Anträge nur bei tatsächlicher Verhinderung genehmigt werden.

Von Daniel Lohninger. Erstellt am 13. September 2017 (03:36)
APA (Symbolbild)
Wahlkarte, Symbolbild

In fünf Wochen ist die Nationalratswahl geschlagen. Gegenwärtig laufen die Vorbereitungen im Magistrat auf Hochtouren. Das endgültige Wählerverzeichnis ist bereits fertig, die Wahlsprengel sind eingeteilt. Jetzt geht es darum, die Wahlkommissionen auf ihre Arbeit sowie die Wahlzellen samt Wahlurnen vorzubereiten und die amtlichen Informationsschreiben zu verschicken.

Ab sofort können Wahlkarten beantragt werden. Möglich ist das persönlich nach Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises im Bürgerservicebüro im Rathaus oder schriftlich mittels Online-Formular oder Mail (wahlamt@st-poelten.gv.at). Angehängt werden muss ein Dokument, das die Identität bestätigt – also beispielsweise ein Scan vom Reisepass. „Die Angabe einer Begründung, warum das eigene Wahllokal am Wahltag nicht aufgesucht werden kann, ist dabei unerlässlich“, erklärt Wahlamtsleiter Wolfgang Strasser. Nicht erlaubt ist es, eine Wahlkarte für Angehörige, Ehepartner und wahlberechtigte Jugendliche zu beantragen.

Die Frist für schriftliche Anträge endet am 11. Oktober, die Frist für mündliche Anträge am 13. Oktober um 12 Uhr.