5.000 jubelten für Sebastian Kurz. Unter dem Motto „Aufbruch“ startete Sebastian Kurz seinen NÖ-Wahlkampf im Regierungsviertel. „Ein Motivationsschub“, ist VP-Abgeordneter Fritz Ofenauer begeistert.

Von Maria Prchal. Erstellt am 13. September 2017 (03:46)
NOEN, privat
Bernhard Wiehalm, MarionGabler-Söllner, Peter Krammer, Hans Jörg Schelling, Markus Krempl-Spörk, Matthias Adl, Ulli Nesslinger und Florian Krumböck sind bekennende Fans von Sebastian Kurz.

Bei der St. Pöltner Gemeinderatswahl im Vorjahr rührte Sebastian Kurz noch kräftig die Werbetrommel für die Stadt-VP. Nun reiste er in eigener Sache in die Landeshauptstadt: Als Spitzenkandidat der VP eröffnete er im Regierungsviertel unter dem Thema „Aufbruch“ die Intensivphase des Nationalratswahlkampfs. Rund 5.000 Besucher aller Altersklassen – neben Bierwägen gab es Kinderprogramm wie eine Hüpfburg – feierten dort mit und für ihren Kandidaten.

Passend zum Motto „Aufbruch“ ging es bei dem Wahlauftakt um Veränderung: „Wir können Österreich wieder zurück an die Spitze führen“, bekräftigte Kurz. Das Wort hatte aber vermehrt Moderator Peter Eppinger inne: Während Kurz durch die Menge wanderte und jedem sein gewünschtes Selfie gönnte, sorgte Eppinger für Stimmung. Wahlkreis-Listendritter Friedrich Ofenauer ist sich sicher, dass die Wahl für die VP erfolgreich wird: „Die Veranstaltung war wirklich die richtige Motivation, aufzubrechen und die Leute zu motivieren.“ Er hofft im Wahlkreis NÖ-Mitte auf einen hohen Stimmen-Zuwachs: „Wir möchten möglichst viele Menschen erreichen.“ Mit Events wie diesen würde es Kurz gelingen, die Leute anzusprechen, so Ofenauer. Nicht nur für St. Pölten und für den Bezirk denkt Kurz, dass er Wähler gewinnen werde: „Die Niederösterreicher wissen, dass sie eine gute Wahl treffen.“

Mit seinem „Aufbruch“ will er Änderung erreichen, und die auf verschiedenen Ebenen – darunter in der Wirtschaft, im Sozial- und Beamtensystem. Kurz sei selbst „halb in Niederösterreich, halb in Wien“ aufgewachsen. Damit wisse er, was sowohl ländliche als auch urbane Regionen brauchen, so Kurz.