Verbindungstrasse fertig! Nie mehr Dürre in Pyhra

Erstellt am 22. Januar 2022 | 04:33
Lesezeit: 2 Min
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Bürgermeister Günter Schaubach (links) und Josef Hochfilzer vom Wasserwerk des Magistrats Wien präsentieren das neu errichtete Pumpenhaus.
Foto: Gemeinde Pyhra
Die neuen Pumpen laufen. Gemeinde wird ab sofort mit Wiener Wasser versorgt.
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Der Bau der neuen Verbindungstrasse zwischen den Pyhringer Wasserhähnen und der 2. Wiener Hochquellwasserleitung ist abgeschlossen. Damit ist die Gemeinde doppelt mit kühlem Nass versorgt und muss Hitzewellen im Sommer nicht mehr fürchten.

„Die Anlage ist mit etwas Verzögerung fertig, die Pumpen können ans Netz gehen. Damit sind wir nicht mehr nur auf unser Hauptwasserfeld in Brunn angewiesen, sondern können bei Dürre und Krisen auch das für Wien bestimmte Wasser anzapfen“, erklärt Bürgermeister Günter Schaubach.

Circa 350 Meter trennen das örtliche Wassernetz von der 2. Hochquellwasserleitung, die seit 1910 mit malerischen Aquädukten auch durch das Gebiet der Marktgemeinde verläuft. Diese Lücke schließt nun die neue Trasse samt Pumpenhaus und versorgt die Haushalte mit feinstem Trinkwasser.

Laut eines mit der Stadt Wien ausgehandelten Vertrags darf die Marktgemeinde pro Tag bis zu 200 Kubikmeter, im Krisenfall sogar weit mehr, aus der Wiener Leitung entnehmen. Um abgestandenes Wasser zu vermeiden, wird ab sofort ständig ein kleiner Anteil entnommen und so das Pyhringer Wasser mit kühlem Nass aus dem steirischen Hochschwabgebiet vermischt.

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