Reitzner ist neuer Vize in Wilhelmsburg. Der erst 23-jährige Peter Reitzner folgt Willibald Wltschek nach, neu im SP-Team ist Elisabeth Höhenberger, neu bei der VP Bäckermeister Florian Hink.

Von Birgit Kindler und Inge Moser. Erstellt am 13. Mai 2019 (18:46)
Inge Moser
Wechsel im Gemeinderat: der neue VP-Gemeinderat Florian Hink, die neue SP-Gemeinderätin Elisabeth Höhenberger (v. l.) und der neue SP-Vizebürgermeister Peter Reitzner mit Bürgermeister Rudolf Ameisbichler.

Peter Reitzner ist neuer SP-Vizebürgermeister. Der 23-Jährige folgte Willibald Wltschek nach, der – wie berichtet – nach 20 Jahren in der Gemeindepolitik ausschied.

Reitzner, der seit 2016 im Gemeinderat sitzt, wurde bei der jüngsten Gemeinderatssitzung mit 19 von 25 abgegebenen Stimmen in den Gemeindevorstand gewählt. Bei der Wahl zum Vizebürgermeister bekam der Wilhelmsburger 15 Stimmen, zehn waren ungültig. „

Danke für das Vertrauen, ich bin schon neugierig auf alles, was auf mich zukommt. Es ist eine große Herausforderung, aber ich traue mir das Amt auf jeden Fall zu“, so Reitzner, der gelernter Gebäude- und Installationstechniker ist und beim Wasserwerk der Stadtgemeinde arbeitet.

Für die Sozialdemokraten rückt Elisabeth Höhenberger in den Gemeinderat nach. Die Wilhelmsburger Pädagogin ist Direktorin der Neuen Mittelschule Traisen.

Florian Hink folgt bei VP auf Alfred Zauner

Einen Wechsel gab es auch in der VP-Fraktion: Alfred Zauner, der ebenfalls 20 Jahre lang im Gemeinderat war, legte sein Mandat zurück. „Wenn sich die Partei verjüngen will, dann gehe ich gern“, so Zauner. Sein Nachfolger ist der umtriebige Wilhelmsburger Bäcker- und Konditormeister Florian Hink.

Der 35-Jährige betont: „Es ist gut, dass der Wirtschaftsbereich gestärkt wird. Vor allem hier möchte ich Ideen einbringen.“ Wilhelmsburg habe eine große Chance, sich nach außen hin moderner zu präsentieren. „Aus der Stadt könnte ein Juwel werden“, meint Hink.

Da sich eines seiner Geschäfte in der Oberen Hauptstraße sowie die Backstube am Hauptplatz befindet, sei er täglich mit der Situation konfrontiert. „Eine Belebung wäre wünschenswert“, so Hink, der gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin in Wilhelmsburg wohnt und einen achtjährigen Sohn hat.