Bahn-KV: In St. Pölten vor allem Schüler "gestrandet". In St. Pölten sind durch den zweistündigen Streik bei den ÖBB im Bahn-KV-Streit vor allem Schüler vorübergehend "gestrandet". "Wir müssen um Verständnis bitten, dass für die Züge, die entfallen, keine Ersatzmaßnahmen möglich sind", sagte Bundesbahnen-Sprecher Christopher Seif zur APA.

Von APA Red. Erstellt am 26. November 2018 (13:49)
Kern
Der Bahnhof in St. Pölten

In der Landeshauptstadt bot sich am frühen Nachmittag das Bild, dass Fahrgäste vor allem in der Bahnhofshalle oder in angehaltenen Zügen das Ende des Ausstands abwarteten. Viele suchten Cafes zur Überbrückung der Wartezeit auf. Auch auf den Bahnsteigen harrten einige trotz der nasskalten Witterung aus.

In der niederösterreichischen Landeshauptstadt halten pro Tag etwa 250 Personenzüge. 70 davon sind laut Seif in den Zeitraum des zweistündigen Streiks am Montag gefallen. Bis sich "alles wieder eingespielt hat", die Auswirkungen des Ausstands also nicht mehr zu spüren seien, "werden Stunden vergehen", sagte der Sprecher am frühen Nachmittag.

Seif bezeichnete die Situation in St. Pölten während des Streiks als "nicht so schlimm wie befürchtet". Passagiere hätten offensichtlich "anders geplant" bzw. "Alternativen in der Hinterhand" gehabt.