Besondere Weihnachten in Haunoldstein. Trotz der Corona-Pandemie ist ein besinnliches Weihnachtsfest möglich. Die Pfarre Haunoldstein besticht mit feierlichen Ideen.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 23. Dezember 2020 (14:09)
Karl Lahmer

Der Heilige Abend steht vor der Tür. Damit dieses Fest auch in Pandemiezeiten gebührend gefeiert werden kann, hat sich die Pfarre Haunoldstein etwas einfallen lassen.

Von 16 bis 17.30 Uhr gibt es anstelle der Kindermette im Pfarrgarten besinnliche Impulse zum Heiligen Abend. Zu jeder halben Stunde wird das Weihnachtsevangelium gelesen und das Krippenspiel eingespielt. Kinder haben im Vorfeld ein Video davon aufgenommen. Kindersegen und Gedanken zur Einstimmung auf das Geburtsfest Jesu werden ebenfalls angeboten.

Von 9 bis 17.30 Uhr ist der Rundgang „Schritte der Hoffnung“ geöffnet. Ebenso die Kirche den ganzen Tag über. Ab 22 Uhr wird die Christmette gefeiert. Mitglieder des Kirchenchores und Bläser gestalten die Feier unter der Leitung von Franz Reithner.

Schon während der Adventzeit war in Haunoldsteins Kirche viel los. „Vieles ruht, Neues blüht durch Corona auf“, sagt Anna Klaus, die stellvertretende Obfrau des Pfarrgemeinderates. Täglich war der renovierte Pfarrstadl mit aktuellen Impulsen zur Adventzeit geöffnet.

Mit den „Schritten der Hoffnung“ nach der Idee der diözesanen Pfarrcaritas haben wir einen informativen und meditativen Rundgang sowohl für Erwachsene als auch für Kinder gestaltet, ergänzt die Theologin Angela Lahmer-Hackl. Am 3. Adventsonntag stand die Heilige Lucia mit dem Lichterkranz im Mittelpunkt.

Am Christtag findet um 10 Uhr der Festgottesdienst mit der Pfarrgemeinde statt. Dann kann man sich auch das Friedenslicht von Bethlehem abholen, das ab dem Vormittag in der Kirche und im Pfarrstadl brennt.