Empfang der St. Pöltner Banken: Sparen im Mittelpunkt. Die Banken der Landeshauptstadt luden am Weltspartag zum Empfang. Der Drang der Kunden zum Sparen ist ungebrochen.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 02. November 2019 (10:41)

Buntstifte, Luftballons und die erste Spardose. Kleine Geschenke erhöhen die Kundenbindung. Was schon seit Jahrzehnten funktioniert, wurde auch an diesem Weltspartag zelebriert.

Sparkasse, Bank Austria, Hypo NÖ, Raiffeisenbank, Schöllerbank, Oberbank und Volksbank luden zu Empfängen, um auf die Bedeutung des Sparens aufmerksam zu machen. Und auch die vielen Angebote und Sparformen verlagern sich immer mehr ins Internet. Sparkassen Vorstandsdirektor Helge Haslinger sprach sogar davon, dass 23 Prozent der Depoteröffnungen bereits online geschehen.

Aber auch die Mitbewerber wissen davon ein Liedchen zu singen. Raiffeisenbank Vorstands-Direktor Thomas Schauer stellt am Weltspartag fest, dass der Trend zum Sparen weiter anhält und die Einlagen steigen. „Es passiert aber durchaus mehr in der digitalen Welt. Vieles fließt auf das digitale Sparkonto. Dort ist die Flexibilität die die räumliche Unabhängigkeit von einer Bankstelle natürlich höher.“

Für Oberbank-Direktor Franz Frosch ist es klar, dass die täglichen Bankgeschäfte online ablaufen — dafür brauche es keine geschulten Bankmitarbeiter. „Aber lebensrelevante Entscheidungen, wie zum Beispiel Vorsorge, wird auch in Zukunft niemand alleine treffen.“ Für diese speziellen Angelegenheiten brauche es die Beziehung zu Menschen in einer Bank. Wichtige Vorhaben werden auch in Zukunft mit Vertrauenspersonen beschlossen.