St. Pölten im Jänner: Sehr mild und schneearm. Der Jänner war geprägt von warmen Temperaturen, wenig Sonne und wenig Schnee.

Von Caroline Böhm. Update am 02. Februar 2021 (19:31)
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Der Jänner war sehr mild: Im Schnitt lag die Temperatur bei 0,5 Grad, 1,3 Grad über dem langjährigen Mittel. Hans Ressl von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) wundert das wenig. Er beobachtet österreichweit einen Trend zu wärmeren Januaren.

Am 23. Jänner kletterte das Thermometer auf 10,9 Grad. Wärmer war es in der lokalen Messgeschichte nur vier Mal. Der absolute Höchstwert lag am 19. Jänner 2007 bei 17,9 Grad. Den Tiefstwert erreichte das Thermometer heuer am 11. Jänner mit -6,2 Grad. Insgesamt gab es an 21 Tagen Frost. Die Minusgrade waren jedoch weit entfernt vom Rekordwert im Jänner 1942. Damals fröstelte St. Pölten bei -26,1 Grad.

An sechs Tagen konnten sich Winterfans über Schneedecken freuen. Allerdings war das nur halb so viel Schnee wie sonst: In der Regel liegt im Jänner an 13 Tagen Schnee. „Wenn das letzte Wochenende nicht gewesen wäre, wäre es noch weniger gewesen“, berichtet der ZAMG-Meteorologe. Die Sonne ließ sich nur 39 Stunden blicken, rund 34 Prozent weniger als normal.