Gelber Sack: Umstellung schafft Wirrwarr

Erstellt am 26. Jänner 2023 | 04:52
Lesezeit: 2 Min
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„Das Nerven, damit die Metallverpackungen abgeholt werden, hat Früchte getragen“, so Sabine Hippmann. An die Wümschburger appelliert sie: „Halten wir zusammen, halten wir Wümschburg sauber!“
Foto: privat
Seit Jahresbeginn kommen Plastik und Dosen zusammen in den Gelben Sack. Das sorgt auch in Wilhelmsburg für einiges Chaos.
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„Die Information ist mit der GVU-Zeitung an alle Haushalte gegangen. Trotzdem füllten sich die Metallcontainer bei den öffentlichen Sammelstellen enorm“, meldet sich Vizebürgermeisterin Sabine Hippmann kurz nach Umstellung der Altstoff-Entsorgung. Seit Anfang Jänner kommen Plastik und Dosen gemeinsam in den Gelben Sack.

Rundgelaufen ist das zum Start anscheinend auch in Wilhelmsburg noch nicht. Metallverpackungen wurden, da die Container übervoll waren, in die Glascontainer geschmissen oder einfach auf dem Boden hinterlassen. Die Folge waren zahlreiche Beschwerden bei der Stadtgemeinde wie auch die Sichtung von Ratten – selbst bei Tageslicht.

„Wir haben den Gemeindeverband in St. Pölten bereits Anfang Jänner über die Situation informiert und ersucht, eine Entleerung und Abholung der Metallcontainer zu veranlassen. Leider ist das erst am vergangenen Samstag geschehen“, so eine enttäuschte Vizebürgermeisterin. Sie appelliert an die Eigenverantwortung der Bürger, keine Metallverpackungen mehr zu den Sammelstellen zu bringen. Die Sammlung erfolgt bequem zuhause im Gelben Sack oder in der Gelben Tonne. Bei den Säcken ist egal, ob es noch alte sind oder neue mit anderem Aufdruck. Sie können wie gewohnt in der Abteilung Bürgerservice bei der Stadtgemeinde abgeholt werden.

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