Tonnenweise Laichkraut am Ratzersdorfer See

Erstellt am 16. Juni 2022 | 04:49
Lesezeit: 2 Min
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Stören tut Marcus Strubl das krause Laichkraut nicht. Er fischt es trotzdem gerne aus dem See.
Foto: privat
Wasserpflanzen im Ratzersdorfer See wachsen rasant. Sie sind aber auch wichtig für die Wassertiere.
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„Ganze Teppiche von Seegras“ würden am Ratzersdorfer See schwimmen, erzählt Marcus Strubl der NÖN. Seit Jahrzehnten sei er am See, so viel sei es noch nie gewesen.

Bei den Wasserpflanzen handelt es sich um das krause Laichkraut, klärt die Stadt auf. Und die Pflanze ist ganz nützlich: zum Ablaichen von Fischen, als Lebensraum für kleine Wassertiere und für gute Wasserqualität.

Da die Wasserpflanze lange nicht sichtbar ist, ist ein gezielter Schnitt erst möglich, wenn die Pflanze bis an die Oberfläche wächst. Das wurde im Mai gemacht und ganze 30 Tonnen aus dem See geholt. Bald rücken die Mähboote wieder aus.

An der Ausbreitung sind aber nicht die Triathlon-Teilnehmenden schuld, wie Gerüchte erzählen. Sondern Vögel wie Enten, an deren Füßen das Laichkraut hängen bleibt.

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