Landesweit größte Photovoltaik-Anlage in Böheimkirchen.  730 kWp-Anlage reduziert Jahres-Energiekosten um 50 Prozent. Neues Logistik-Zentrum eröffnet im Dezember.

Von Bernhard Herzberger. Erstellt am 13. September 2019 (04:34)
Würth Österreich
Freuen sich über die Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage: Alexander Schwab von Ökovolt, Bernd Kubinger und Alfred Wurmbrand von der Firma Würth, Bürgermeister Johann Hell und Manuel Thaler.

Im Zuge der Erweiterung am Standort Böheimkirchen hat die Firma Würth die nach eigenen Angaben größte Eigenverbrauchsanlage in NÖ zur umweltfreundlichen Gewinnung von Solarenergie in Betrieb genommen. Ab sofort werden 80 Prozent der gesamten erforderlichen Tagesenergie selbst produziert und die Jahres-Energiekosten damit um 50 Prozent gesenkt.

Nicht benötigte Kilowatt werden ins Netz eingespeist und an Naturkraft als grüner Strom verkauft. „Durch die Photovoltaik-Anlage können wir eine CO -Belastung der Umwelt von rund 320 Tonnen pro Jahr verhindern“, freut sich Geschäftsführer Alfred Wurmbrand über den Schritt des Unternehmens in Richtung Nachhaltigkeit. Zur kontinuierlichen Verbesserung der Warenverfügbarkeit und Distribution wird seit April 2018 an einem Zubau des Zentrallagers samt Modernisierung der bestehenden Fördertechnik gearbeitet. Dies beinhalte auch die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage. Zur Berechnung der technischen Auslegung wurden von Ökovolt Solartechnik mehrjährige Messergebnisse des Verbrauchs der Liegenschaft ausgewertet. Die Kosten der Anlage liegen bei 690.000 Euro. Das Projekt wird vom Land NÖ ko-finanziert. „Insgesamt werden wir in den Ausbau und die Modernisierung unserer Unternehmenszentrale mehr als 20 Millionen Euro investieren und damit den Standort auch für die Zukunft absichern“, kündigte Geschäftsführer Wurmbrand die Eröffnung des neuen Logistik-Zentrums für Dezember 2019 – rechtzeitig zum 20-jährigen Standortjubiläum – an.