Sommertheater-Kritik: Ein Seitensprung zu viel. Wie stellt man sich am besten bei einem Seitensprung an?

Von Michael Pfabigan. Erstellt am 19. August 2020 (04:47)
Erotisch und komisch: Adriana Zartl und Christoph Fälbl in Asparn.
Moni Fellner

Wie stellt man sich am besten bei einem Seitensprung an? Am Filmhof Weinviertel in Asparn an der Zaya ist in der Komödie „Ein Seitensprung zu viel“ zumindest zu sehen, wie man das Fremdgehen in der Nachbarschaft nicht angeht.

Spritzig, mit Witz und einigem an Erotik inszenierte Andy Hallwax die Komödie von Arthur Newfield auf zwei benachbarten Balkonen: Michael Rosenberg und Christoph Fälbl als die fremdgehenden Männer, letzterer mit exakt dosiertem Schmäh, Martin Leutgeb ist der gehörnte Ehemann, der alle Erregungszustände von rasender Wut bis zur Verzweiflung durchleben muss.

Nina Hartmann im Negligé und eine ausgezeichnete Adriana Zartl im Lackmieder sorgen für die Verführungen auf der Bühne.

Fazit: Ein gelungener Komödienabend, kurzweilige Unterhaltung mit seinem Schuss Erotik.