Hermann Nitsch: Bayreuth-Walküre

So hat man Nitsch noch nie gesehen: Die Rinnbilder nicht mit feinen Linien, sondern eher tapetenhaft, die Bodenbilder mit einer rauen Struktur, bei der man die Fasern der Leinwand erkennen kann.

Michael Pfabigan
Michael Pfabigan Erstellt am 13. Oktober 2021 | 01:13

Im Sommer dieses Jahres durfte der Aktionskünstler und glühende Richard-Wagner-Fan Hermann Nitsch eine Malaktion parallel zur konzertanten Aufführung von Wagners „Walküre“ abhalten.

Bilder aus den Vorstellungen, bei denen pro Abend 1.000 Liter Farbe verwendet wurden, sind seit vergangenem Sonntag im Mistelbacher Nitsch Museum zu sehen.

Wie die Bilder entstanden sind, zeigt der im Rahmen der „Walküre“ entstandene Film, der ebenfalls in Mistelbach zu sehen ist (bis 4. September 2022).

Fazit: Hermann Nitsch aus Bayreuth in Mistelbach – von einer bisher unbekannten Seite.