Konzert-Kritik: Beethoven Frühling

Erstellt am 31. Mai 2022 | 23:40
Lesezeit: 2 Min
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Musizierte mit Bassist Wolfgang Bankl (ganz rechts) und dem Wiener Kreisler Trio im Badener Congress Casino: Pianistin und Beethoven Frühling-Gründerin Dorothy Khadem-Missagh (zweite von links).
Foto: Alexander Rieck
„Licht und Schatten“: Unter diesem Motto stand der zweite Abend der dritten Festivalsaison, die erstmals real statt im Online-Streaming stattfindet.

Im Congress Center Baden sorgte die Pianistin und künstlerische Leiterin Dorothy Khadem-Missagh vor erfreulich zahlreicher Zuhörerschaft für definitive Lichtblicke: Sei es gemeinsam mit Wolfgang Bankl, der Beethovens Liederkreis „An die ferne Geliebte“ in erstklassiger Akkuratesse gestaltete, sei es mit dem famosen Kreisler Trio Wien, insbesondere nach der Pause beim dramatischen Klavierquartett c-moll op. 60 mit seinem berührenden Andante.

Da wird mit hoher Sensibilität, viel Emotion und Gespür für Delikatesse musiziert, dass es eine wahre Freude ist – für die Ausführenden sichtlich ebenso wie fürs Publikum.

Fazit: Ein Abend, der Mut macht. Ein Abend von Format.