Sommertheater-Kritik: Ladies Night

Eine kellnernde Kristina Sprenger und sechs Männer auf der Beisl-Bühne, die sich schmähführend Gedanken über Arbeitslosigkeit, Frauen und Potenzprobleme machen.

Erstellt am 11. August 2021 | 00:16
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Strippen gegen Geldprobleme? Ladies Night probiert es aus.
Foto: Andreas Tischler

„Ladies Night“, ein Stück, in dem eine Gruppe Freunde das Strippen als Lösung ihrer Geldprobleme entdeckt, bedient jedes Männerklischee und liefert viele vorhersehbare Pointen. Dem Publikum gefällt es jedenfalls, die Lacher sitzen locker. Man bekommt von der Komödie immerhin genau, was sie verspricht.

Wirklich nicht mehr notwendig: Die obligatorischen Schwulen-Witze. Trotzdem bringen einen die Darstellenden zum Lachen: Die Figuren sind herzig patschert, die Gruppendynamik funktioniert schauspielerisch sehr gut. Außerdem eine tänzerisch beeindruckende Schlussperformance.

Fazit: Eine seichte Komödie, die hält, was sie verspricht. Vorhersehbar, aber unterhaltsam!