Kindertheater-Kritik: „Don Q“

Aktualisiert am 22. Juni 2022 | 09:13
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So hat man sie noch nie gesehen, die Geschichte vom Ritter von der traurigen Gestalt.

Da wird aus einem Klappergaul mit blauer Mähne ein flottfreches Pferdchen, da wird aus der angebeteten Dulcinea ein stolzkoketter Manfredo (im Spitzenkleidchen), da wird aus einem braven Bauern ein zweifelnder Gefährte und aus Schafen und Windmühlen „Achselzucker“ und „Großkopferte“.

Wunderbar und sonderbar, kühn und traurig, ganz altmodisch und ganz aktuell ist dieser „Don Q“, den Kindertheatermacher Picco Kellner und Puppenspielerin und -bauerin Michaela Studeny da im Leiterwagen in St. Pöltens Bühne im Hof gebracht haben.

Und dazu noch eine mitreißende Combo, Robby Lederers Gomera Street Band, die von „Sweet Dreams“ bis „Free Falling“ rockt.

Fazit: Ein ebenso wahrhaftiges wie wunderbares Spektakel!