Konzert-Kritik: Ian Siegal

Erstellt am 17. Mai 2022 | 23:28
Lesezeit: 2 Min
, Ian Siegal:
Cool, cooler, Ian Siegal: Daniela Wandl, künstlerische Leiterin der Bühne im Hof, vergangene Woche mit dem britischen Bluesmusiker in St. Pölten. 
Foto: Dieter Regenfelder
Er sei nur ein Bluesfan und kein Bluesman, denn dafür habe er nicht die richtige DNA, sagte Ian Siegal zu Beginn des Konzertes.

Komplett zustimmen kann man ihm da nicht, der Blues im Blut ist auf dem ersten Blick erkenn- und hörbar. Ian Siegal ist ein ganz eigener Charakter und das machte seinen Auftritt in der Bühne im Hof so sehenswert.

Der Brite, der mittlerweile in der Karibik lebt, beeindruckte durch sein außergewöhnliches Storytelling (etwa im Lied „Psycho“), die raue Stimme und seinen trockenen Humor. Das Spiel mit dem Publikum ist eindeutig seine Stärke.

Und sonst? Blues-, Soul- und Countysongs aus 30 Jahren Schaffen und besonders aus seinem jüngsten Album „Stone by Stone“ nahm er auf seine Solotournee mit. Coole Covers gab es obendrauf.

Fazit: Blues mit Humor: bodenständig und unterhaltsam.