Konzert-Kritik: Helge Schneider

„Heute hab ich gute Laune“ – sang der Großmeister des Klamauks gleich zu Beginn im St. Pöltner Festspielhaus und steckte das Publikum in seinen „Obelixsesseln“ recht schnell damit an.

Erstellt am 28. Oktober 2021 | 01:33
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Rockte das St. Pöltner Festspielhaus: Musiker, Sänger und Satiriker Helge Schneider.
Foto: Meine Supermaus

Eindrucksvoll bewies Helge Schneider, dass er mehr als nur Komik beherrscht. Der Multiinstrumentalist tobte sich auf der Bühne gehörig aus, mit Klavier, Trompete, oder Vibraphon. Jazzmusik, „gesellschaftskritische“ Lieder und Improvisationen wechselten einander ab. Mit dabei: Sandro Giampietro (Gitarre) und Bodo Oesterling (für Pfefferminz-Tee zuständig). Die größten Hits wie „Katzeklo“ und „Buttersong“ schnitt er nur kurz an. Viel lieber erzählte er absurd-groteske Geschichten ohne roten Faden, aber mit viel Überraschungspotenzial.

Fazit: Ein Mann, ein Gesamtkunstwerk. Lachmuskelkater und gute Laune garantiert.