Festival Litschau: Hin und weg. Auch von Litschau werden kräftige kulturelle Lebenszeichen ausgesendet.

Von Ewald Baringer. Erstellt am 12. August 2020 (00:33)

Am Eröffnungsabend, den Karl Stirner an der Zither als artist in residence mit Power einleitete, ließen Zeno Stanek, Katharina Stemberger und Ernst Molden keinen Zweifel daran, ein couragiertes Festival auf die Beine stellen zu wollen. Gewagt ist es in jedem Fall.

Toxic Dreams lieferten zwar einen eher zähen Start. Und wer die Isolations- Performance von kollekTief miterleben wollte, verzichtete auf „Hamlet muss weg“, wer zu später Stunde dem Feuergespräch lauschte, entschied sich gegen Magda Woitzucks Hörspiel (der niederösterreichischen Autorin ist ein Programmschwerpunkt gewidmet). Originell: Zwischen den Sitzen gibt‘s keine Babyelefanten, sondern – Waldviertler Holzpflöcke.

Fazit: Ambitioniert und reichhaltig wie eh und je. Vielleicht wäre weniger sogar mehr.