Wellenklänge: Harald Haugaard & Helene Blum Band.

Von Anita Kiefer. Erstellt am 23. Juli 2018 (14:35)
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Es fällt wohl selbst dem kritischsten Geist schwer, nicht in Begeisterungsrufe zu verfallen, wenn es um die Musik der dänischen Künstler Harald Haugaard und Helene Blum geht. Neben ihrem feengleichen Outfit und ihrer sympathischen Art mit beste-Freundin-Potenzial besticht Blum beim Konzert im Rahmen des Wellenklänge-Festivals in Lunz am See mit ihrer glasklaren Stimme, die die Zuhörer spielend leicht in jeden Song hineinfinden lässt, auch wenn sie kein Wort dänisch sprechen.

Und das, obwohl das Konzert wetterbedingt vom traumhaften See-Ambiente in die Lunzer Schule verlegt werden musste. Die perfekte, leichtfüßige und mitreißende (inklusive dynamischer Fußkicks) Ergänzung zum alternierend melancholischen und hoffnungsfrohen Gesang Blums ist das Geigenspiel ihres Mannes & Bühnenpartners Haugaard, der gemeinsam mit der Band bestehend aus Kirstine Elise Pedersen (Chello), Mikkel Grue (Gitarre) und Sune Rahbek (Schlagzeug) Blums Stimme ein Zuhause gibt.

Fazit: Überirdisch schöne, dänische Folk-Musik – hören und sehen Sie sich das bei Gelegenheit an!

Mehr Kritiken, auch zu den laufenden Sommertheatern, gibt es unter NÖN.at/theatersommer und ab Dienstag in der NÖN Landeszeitung.

http://www.wellenklaenge.at/

http://www.heleneblum.dk/

http://www.haraldh.dk/