Theater-Kritik: Kann denn Liebe Sünde sein?. Die Musikrevue der Sommerspiele Melk sorgte bei der Premiere für beste Unterhaltung.

Von Sophie Kronberger. Erstellt am 14. Juli 2021 (01:55)
Sommerspiele Melk Kann denn Liebe Sünde sein?
Liebe bis in den Tod: Cornelia Mooswalder (Agathe) und Florian Sebastian Fitz (Max) in Melk. Foto: Daniela Matejschek
Daniela Matejschek

Die Oper „Der Freischütz“ dient als Basis der Handlung, die in mehr als 40 Songs aus acht Jahrzehnten erzählt wird. Jägerstochter Agathe verliebt sich in den Bankangestellten Max, ihr Vater sowie der Verlobte sind nicht begeistert. Laut und rockig, leise und romantisch, bei der Songauswahl von Maria Bill bis Billie Eilish ist für jede Generation etwas dabei.

Die Kostüme sind zum Staunen und der Cast ist stimmgewaltig. (Nennenswert: Thomas Dapoz als Gott des Zornes sowie Ex-Sängerknabe Eleftherios Chladt als Agathes Vater). Zu ausladend sind hingegen manche Handlungsstränge wie der Drogentrip mit den tanzenden Pilzen. Aber: So What?! Spaß macht es dennoch.

Fazit: Ein Fest für Augen und Ohren, gute Stimmung ist garantiert. -sk-