Sommertheater-Kritik: Tom Sawyer & Huckleberry…. Es gibt sie noch, die Geschichten, die wild sind und gefährlich, laut und lustig, schön und zart.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 19. August 2020 (04:47)
Abenteuerlich: Moritz Mausser (Huck) und Lorenz Pojer (Tom) in Mödling. 
Eva Leitner

Die zwischendurch noch Platz haben, für Politik und Gesellschaftskritik, für Angst und Wut, für Sehnsucht und Mut. Und die auch noch so mitreißend gespielt sind, dass man am liebsten gleich auf die Bühne springen und mittanzen möchte.

Und dass Mark Twains Mississippi so perfekt zwischen die Kisten und Stöcke, die Scheunen und Flösse, die Kochschürzen und Strohhüte in der Mödlinger Europahalle passt, kann nur an teatro-Intendant Norberto Bertassi und Regisseur Norbert Holoubek liegen. Cool das (Live-)Orchester, grandios das Ensemble von Tom und Huck über Corinna Schaupp (Tante Polly) und Sophie Riedl (Lindsey) bis zu Anna Fleischhacker (Joe) und Lili Beetz (Amy).

Fazit: Ein großes Abenteuer für kleine (und große) Flegel – besser geht’s kaum!