Konzert-Kritik: Salon Ehrenfellner. Eine Villa am Hügel, mit Kerzen in der Einfahrt, Luster an der Decke, Wotruba und anderen an den Wänden. Mit einem Flügel im Wohnzimmer. Und: mit Musik im Salon.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 28. Oktober 2020 (02:17)
Symbolbild
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Dort war vorvergangenen Montag „ein guter Freund“ zu Gast, so Gastgeber Christoph Ehrenfellner, nämlich Geiger Vahid Khadem-Missagh. Der hatte neben Stefan Stroissnig am Klavier und Matthias Gredler am Cello Schubert und Schostakowitsch mitgebracht, die „die Drastik des Lebens“ vereint.

Da war erst ein „kleines Drama“ in g-moll, das zwischendurch auch ganz romantisch wurde, dann ein kurzer, sonnenwarmer „Frühling“ in D-Dur, der zwischendurch auch mal tief seufzte, zu hören. Bevor es dann, mit Schostakowitschs verzweifeltem e-moll-Trio, so intensiv wurde, dass es fast wehtat.

Fazit: Ein Hauskonzert im kleinen Rahmen mit großen Gefühlen – großartig!