Theater-Kritik: Exodos

Zurück zu den antiken Wurzeln der Tragödie begeben sich Regisseur Theodoros Terzopoulos und Schauspielerin Sophia Hill mit dem Stück „Exodos“, das Szenen von Euripides und Sophokles (aus „Medea“, „Alkestis“ und „Antigone“) zu einem ausdrucksstarken Solo verbindet.

Erstellt am 01. September 2021 | 02:05
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Klassisch: Sophia Hill, die in Petronell-Carnuntum Medea, Alkestis und Antigone spielt.
Foto: Palffy

Constantina Bordin hat diese Produktion exklusiv ins Amphitheater von Petronell gebracht, erinnert damit (und auch mit Fotografien von Barbara Palffy) an das von ihrem Vater Piero Bordin, der im März verstorben ist, 32 Jahre lang mit großem Engagement geleitete Welttheater-Festival und signalisiert gleichzeitig die Absicht zu dessen eigenständiger Fortsetzung. Ein Abend mit ganz besonderer Atmosphäre, eine Verneigung vor dem Vergangenen und ein Versprechen für die Zukunft.

Fazit: Dramatische Verstrickung von Leben und Tod in symbolstarker Darstellung. -eb-