Operetten-Kritik: Die Fledermaus. Große Party vor Schloss Haindorf: In die Golden Twenties versetzt, erfährt der Strauss‘sche Operettenklassiker eine veritable Frischzellenkur, zügig inszeniert (Nicole Claudia Weber), mit musikalischen Überraschungseffekten (Tscho Theissing und die Wiener Theatermusiker) und nicht zuletzt in erstklassiger Besetzung:

Von Ewald Baringer. Erstellt am 04. August 2021 (00:55)
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Berauscht: Cornelia Horak (Rosalinde) und Erwin Belakowitsch (Eisenstein) in Langenlois.
Barbara Palffy

Cornelia Horak als Rosalinde, Erwin Belakowitsch als Eisenstein, Martin Achrainer als Falke, Hedwig Ritter als Adele und Neo-Intendant Christoph Wagner-Trenkwitz als Frosch sorgen für einen sehens- und hörenswerten Abend mit allerlei Finessen und originellen Details.

Als Spielverderber bei der Premiere erwies sich nur Petrus, der ausgerechnet das Finale zuschüttete. Das Ensemble nahm’s mit Galgenhumor und spielte wacker zu Ende.

Fazit: Überzeugend gelungener Neustart für die „operette langenlois“.