Sommertheater-Kritik: Hin und Her. Ein Niemand im Niemandsland, den die einen hinausschmeißen, die anderen aber nicht hineinlassen – da braucht man nicht an Lesbos denken, um das höchst aktuell zu finden. Und komisch, ironisch, menschlich (und unmenschlich) auch. Schließlich steht da Horvath auf der „Posse mit Gesang“, für die Anke Zisak (Regie) heuer im Sitzenberger Schlosshof zwei Grenzstationen aus alten Brettern aufgebaut und auf einen Grenzturm den Akkordeonisten (Heinz Jiras) gesetzt hat.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 09. Juni 2021 (02:51)

Denn: „Jenseits der Brücke, da lauert die Tücke!“ Von absurd bis herzzerreißend ist dieses „Hin und Her“ der Passierscheine und Würmerdosen, Wachorgane und Liebespaare, Irrtümer und Vorurteile. Überzeugend das Ensemble, anrührend Michael Duregger, Michaela Ehrenstein und Reinhard Hauser.

Fazit: Ein Hin und ein Her im Niemandsland der menschlichen Irrtümer – Happy End inklusive.