Utopia im Mödlinger Luftschutzstollen. Eine sowjetische Kosmonautin, Walt Disney, träumende Androiden oder ein Gläubiger. Die Zukunftsfantasien, die im Stationentheater „Utopia. Schöne neue Welt(en)“ im Mödlinger Luftschutzstollen gezeigt werden, könnten unterschiedlicher nicht sein.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 12. August 2020 (01:01)
Utopisch: Christoph Prückner (Sol) und Simon Bader (Robert) in Mödling.  Foto: Bettina Frenzel
Bettina Frenzel

Das Konzept stammt von Bruno Max, der sich vieler literarischer Quellen bediente: Mary Shelley, Philip K. Dick, Aldous Huxley und viele mehr. Auch die Corona-Pandemie findet kreativ als „neue Normalität“ einen aktuellen Platz zwischen Träumen und Albträumen, Dystopien und Utopien der letzten 100 Jahre.

An jeder Ecke des Bunkers warten in 18 Stationen neue Zukunftsvorstellungen auf die Besucher sowie Humor, Sprachwitz und die grandiose schauspielerische Leistung des mehr als 50-köpfigen Ensembles.

Fazit: Facettenreich, kurzweilig und nicht nur für Science-Fiction-Liebhaber ein Vergnügen.  -sk-