Opern-Kritik: „La Traviata“

Erstellt am 02. Februar 2022 | 00:57
Lesezeit: 2 Min
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Jay Yang als Violetta Valéry und Sebastian Reinthaller als Alfredo Germont verzaubern in „La Traviata“ in Baden.
Foto: Christian Husar
Eine unmögliche Liebe, die am Ende trotz Krankheit und Tod gegen alle Widerstände siegt. Dazu die Geschichte einer Frau, die versucht, ihren Platz in der Welt zu finden.

Isabella Gregor inszeniert „La Traviata“ im Stadttheater Baden ohne großes Pathos, dafür mitreißend mit viel Lebendigkeit. Und das, trotzdem die Premiere Coronabedingt kurzfristig ohne Chor und Ballett stattfinden musste.

Dazu trägt auch das großartige Ensemble bei, das vergessen lässt, dass da eigentlich noch mehr auf der Bühne passieren sollte – allen voran Jay Yang als hingebungsvolle Violetta & Sebastian Reinthaller als gutbürgerlicher Alfredo. Das schlichte Bühnenbild mit durchdachtem Farbkonzept verleiht dazu eine ganz besondere Atmosphäre.

Fazit: Stimmiger und hingebungsvoller Opernabend!