Konzert-Kritik: Willi Resetarits & Friends. Eine äußerst gut gelaunte Truppe spielte da in der Melker Wachauarena, wohin die Melker Tischlerei zur Wiedereröffnung übersiedelt war, auf der wunderbar begrünten Freilichtbühne:

Von Sophie Kronberger. Erstellt am 02. Juni 2021 (10:48)
Bühne mit Aussicht
Bühne mit Aussicht: In die Wachau-Arena am Fuße des Melker Stiftes ist die Melker Tischlerei zur (Wieder-)Eröffnung vergangene Woche übersiedelt. Und hat gleich mit einer höchst prominenten Truppe begonnen: Willi Resetarits, Matthias Schorn, Georg Breinschmid, Jarkko Riihimäki und den Strottern.
Wachaukultur Melk ​​​​​​​

Matthias Schorn (Klarinette), die Wienerlied-Experten der Strottern aka Klemens Lendl (Violine) und David Müller (Gitarre und Säge!), Georg Breinschmid (Kontrabass) sowie der finnische und überraschend lustige Pianist Jarkko Riihimäki und natürlich Willi Resetarits.

Der huldigte seinem Lieblingsdichter H. C. Artmann zu dessen 100. Geburtstag mit drei Liedern. Wie gut die sechs Musiker auf der Bühne harmonierten, spürte man spätestens bei „De Beag“, das hier noch grooviger und bluesiger als Ernst Moldens Original war. Mal leise, mal laut, Stimmung und Chemie stimmten.

Fazit: Da passte einfach alles: viel Humor, hoch talentierte Musiker, ein toller Abend.