Winnetou-Spiele-Kritik: Im Tal des Todes. Es wird wieder geritten, geschossen und gekämpft bei den Winnetou-Spielen Wagram.

Von Stefanie Marek. Erstellt am 04. August 2021 (00:57)
440_0008_8139750_noe31sm_winnetouwagram.jpg
Kämpferisch: Marco Valenta in der Titelrolle als Winnetou.
Winnetou-Spiele Wagram

„Im Tal des Todes“ braucht erzählerisch allerdings lange, um in die Gänge zu kommen. Die Szenen werden insgesamt leider stark über die Bühne gehetzt: Es bleibt kaum Zeit für die Charaktere, um eine Spieldynamik zu entwickeln, oder für das Publikum, um mit den Charakteren mitzufühlen. Auch die Geschichte an sich hinkt an vielen Stellen. Für das 20-Jahr-Jubiläum hätte man sich da mehr bemühen können.

Bestechend aber das Flair der Freiluftbühne, die Kostüme sowie die Pyrotechnik und die Reiterei. Schauspielerische Glanzleistung außerdem von Lukas Millauer in einer Nebenrolle als verräterischer Soldat. Auch ein Highlight: Die Stunt-Reitshow nach der Vorstellung.

Fazit: Leider etwas lieblos erzählt, die Action ist aber wie immer sehenswert!