Theaterprojekt-Kritik: „Kernkraftwerk“

Erstellt am 31. Mai 2022 | 23:40
Lesezeit: 2 Min
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Spielten beim „Gemeinschaftskernkraftwerk“ von Globart im stillgelegten AKW Zwentendorf: die Landestheater-Mimen Tim Breyvogel und Bettina Kerl.
Foto: Luzia Puiu
Mit Helm und Kopfhörern ging es ins Atomkraftwerk Zwentendorf, mit dem Lift hinauf, schließlich 40 Höhenmeter an Stufen hinab. Eine Reise durch die Zeitgeschichte, das war das Theaterprojekt „Gemeinschaftskraftwerk“ des Vereins Globart.

Auf Spuren der Anti-Atom-Bewegung rund um die Volksabstimmung 1978 kamen acht Zeitzeugen zu Wort, die ihre Erinnerungen preisgaben, darunter ein Polizist, ein Puppenspieler und eine Fleischhauermeisterin.

Als roter Faden durch den AKW-Rundgang warnten die Atompriester, gespielt von Bettina Kerl und Tim Breyvogel, vor den Gefahren der Ewigkeit.

Der Blick in die Vergangenheit motiviert auch den Blick in die Zukunft mit ihren Energiefragen: Handeln können wir nur in der Gegenwart, wurde mehrfach betont.

Fazit: Ein faszinierender Einblick in die Zeitgeschichte.