Melk: Fly me to the moon.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 16. Juli 2019 (01:51)
Im All: Max Niemeyer und Dagmar Bernhard (oben) mit zwei Aliens in Melk.
Gleiß

Die Melker Sommerspiele greifen dieses Jahr nach den Sternen. Und dass Hochmut nicht immer mit einem Fall endet, zeigt die Musikrevue „Fly me to the moon“. Gesangstechnisch brilliert nämlich das Astronauten-Ensemble (herausragend: Max Niemeyer als Weltenbummler mit Liebeskummer) bei der Mondlandung à la Melk. Zudem ist die Handlung – anders als so manch Vorgänger – trotz keines gesprochenen Wortes leicht nachvollziehbar. Einziger Wermutstropfen: Bei all der Leichtigkeit verliert das Stück humoristisch bei mancher Szene den Boden unter den Füßen. Die teils zu seicht geratenen Witzchen hätte das an sich runde Werk mitnichten gebraucht. Aber: Die Schenkelklopfer-Momente vergehen – der Genuss für die Ohren bleibt!

Fazit: Eine intergalaktische Mission, die gesangstechnisch in der obersten Liga spielt.