Ritter Rost und Prinz Protz: Kritik.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 12. Juli 2016 (14:00)
Erich Marschik
Schiltern. Kämpft gegen schmutzige Gabeln und protzige Prinzen: Conny Boes als Ritter Rosts Burgfräulein Bö.

Ja, so ist das mit den Prinzen. Da kommt einer daher, mit Goldschuhen und Handkuss. Und schon ist sie hin und weg, die Prinzessin (frustriert: Conny Boes), die daheim nur fürs Putzen gut ist. Auf seinem Schloss ist der Zauber aber bald vorbei. Weil: Dort herrscht Abputzzwang & Angreifverbot. Und die Burgfräuleins sperrt er am liebsten ins Verlies, der protzige Prinz (galant: Nick Harras).

Da braucht’s dann doch wieder den rostigen Ritter (schön mürrisch: Reinhard Hirtl), der widerwillig zur Befreiung humpelt … Sehr lustig und groovig hat Werner Auer sein viertes Ritterabenteuer in der märchenhaften Gartenarena in Szene gesetzt. Da sprühen die Funken, rappen die Raben, fechten die Gabeln – und lachen auch die, die schon lange keine drei mehr sind.

Fazit: Ein Burgfräulein gerät zwischen Rost und Protz – sehr komisch!