„Lehrlinge haben den höchsten Stellenwert“. Wer beim Baustoffhersteller Baumit eine Lehre beginnt, dem wird viel geboten. Die Ausbilder stehen Lehrlingen immer zur Seite. Und nach Abschluss bleiben viele junge Leute im Unternehmen.

Von Bettina Kreuter. Erstellt am 18. November 2019 (10:36)
Die Ausbilder stehen Lehrlingen immer zur Seite. Und nach Abschluss bleiben viele jungeLeute im Unternehmen.
Baumit

Die Produktpalette von Baumit mit Fassaden, Putzen oder Estrichen ist ebenso umfangreich wie die Möglichkeiten der Lehrberufe. 20 Lehrlinge werden derzeit als Maschinenbautechniker, Betriebselektriker, Prozesstechniker, Baumaschinentechniker oder Wärme-, Kälte-, Brand- und Schallschutztechniker ausgebildet.

„Mitarbeiter im eigenen Betrieb auszubilden, ist für uns ein klarer Wettbewerbsvorteil. Bei uns haben Lehrlinge höchsten Stellenwert und nach Abschluss der Ausbildung gute Chancen, in unserem Unternehmen eine erfolgreiche Berufslaufbahn zu starten“, meint Manfred Tisch, Technischer Geschäftsführer der Baumit GmbH. Zwei Drittel jener, die hier gelernt haben, bleiben im Unternehmen und schaffen es vielleicht sogar zur Führungskraft.

Baumit

Die Ausbildung geht weit über das klassische Maß hinaus: Wer möchte, kann die Lehre mit Matura oder zusätzlich noch mit dem Ingenieur-Titel machen. Geboten werden technische und soziale Weiterbildungen, wöchentliche Englischkurse, Schweißkurse, Sicherheitsausbildungen, Exkursionen zu anderen Firmen oder Auslandspraktika, da das Unternehmen international tätig ist.

Seit zehn Jahren gibt es die Lehrwerkstätte am Firmenstandort in Wopfing, Bezirk Wiener Neustadt. In dieser werden erlernte Fertigkeiten perfektioniert, im theoretischen Zusatzunterricht ergänzt und intensiviert. Dadurch werden die jungen Mitarbeiter praktisch als auch theoretisch optimal auf die Lehrabschlussprüfung sowie das spätere Berufsleben vorbereitet. Eigens für die Ausbildung freigestellte Ausbilder kümmern sich um alle Anliegen der jugendlichen Mitarbeiter und begleiten sie auf Augenhöhe durch die Lehrzeit. „Junge Leute können sich in unserer Lehrwerkstatt auf eine Ausbildung mit Herz freuen. Es wird Zeit gegeben, in der Lehrwerkstatt zu üben und anschließend das Gelernte im laufenden Betrieb in die Praxis umzusetzen“, informiert Lehrlingsausbilder Karl Postl.

Drei Tage lang schnuppern

Das Team von Baumit geht aktiv auf die Lehrlinge von morgen zu. Sie sind auf relevanten Messen und in Schulen präsent. „Wir finden jedes Jahr gute Lehrlinge aus der Region – hauptsächlich aus dem Bezirk Wiener Neustadt“, so Postl. Bei Interesse muss sich niemand sofort binden: Jeder Bewerber erhält bei einem dreitägigen Schnuppern die Möglichkeit, den gewünschten Lehrberuf in der Praxis zu sehen und seine Wissbegier, seine Geschicklichkeit sowie sein Interesse an der Stelle unter Beweis zu stellen. Ob sich das Unternehmen für einen Interessenten entscheidet, hängt erst in zweiter Linie von den Noten ab. Viel mehr zählt der gute Eindruck, der beim Schnuppern hinterlassen wurde. Vor Start ist auch noch ein kleiner Eignungstest im Haus zu absolvieren.

Dass sich die jungen Leute beim Baustoffhersteller wohlfühlen, zeigt auch die Aussage eines Lehrlings: „Ich bekomme hier eine sehr gute Ausbildung und die Ausbilder sind immer für uns da. Das Arbeiten in der Lehrwerkstätte macht Spaß. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen ist angenehm und die Bezahlung ist auch nicht schlecht. Und ich habe sehr gute Zukunftsaussichten.“

https://baumit.at