Mit Leidenschaft zur steilen Karriere. Bei der Eröffnung des Sole Felsen Bads begann Bernhard Strohmeier als Restaurantfachmann zu arbeiten, seit 2017 ist er Geschäftsführer der Entspannungsoase im Waldviertel.

Erstellt am 12. November 2020 (12:27)
Seit Anbeginn Teil der Erfolgsgeschichte: Als 23-Jähriger wurde Bernhard Strohmeier Restaurantfachmann im Sole Felsen Bad, seit 2017 fungiert er alsGeschäftsführer an der Spitze der Sole Felsen Welt.
Markus Lohninger

„In meiner Familie wird immer noch davon geredet, dass ich als Neunjähriger schon eine Erdäpfelsuppe kochen konnte, aber eine richtige, mit Gemüse und allem Drum und Dran“, schmunzelt Bernhard Strohmeier.

Daher war die Lehre als Koch schon früh vorbestimmt. „Die Leidenschaft fürs Kochen war immer schon da, daher gab es einfach keine andere Option für mich. Die Doppellehre zusätzlich mit der Kellner-Ausbildung war für mich auch extrem interessant“, erzählt der Alt-Nagelberger, der seine vierjährige Lehre im Hoteldorf Königsleitn in Litschau absolvierte. „Ich konnte dort viel lernen, die Vorgesetzten waren stets verständnisvoll, und als Lehrling bekam man die nötige Aufmerksamkeit“, erinnert sich Strohmeier zurück. Danach arbeitete er einige Winter lang in Lech am Arlberg. Der Wunsch nach einer Ganzjahresstelle wurde dann irgendwann sehr groß, und da passte es gut, dass in Gmünd im Dezember 2006 das Sole Felsen Bad aufsperrte.

Vom Lehrling zum Geschäftsführer

Als 23-Jähriger stieß er als Restaurantfachmann zum Team, 2010 wurde er Restaurantleiter im damals neu gebauten Hotel und schon kurz darauf zusätzlich auch Leiter des Thermenrestaurants. „Jede einzelne meiner beruflichen Stationen hat mir sehr viel Spaß gemacht“, so Strohmeier. 2013 wurde er Food & Beverage Manager und damit unter anderem zuständig für den Einkauf und die Speisekartenerstellung. Immer wieder bekam er auch Geschäftsführerkompetenzen übertragen und vertrat den damaligen Geschäftsführer über mehrere Monate hinweg. Am Valentinstag 2017 wurde er schließlich offiziell Geschäftsführer der mittlerweile als Sole Felsen Welt vereinheitlichten Entspannungsoase. „Was mir als Kellner schon besonders gefallen hat, kann ich nun genauso ausüben, nämlich den Kontakt mit den Menschen“. „Die Gastronomie ist eine wunderbare Branche“, schwärmt Strohmeier. „Natürlich ist sie anspruchsvoll, das ist keine Frage, aber jeder Tag ist anders, und man kommt mit so vielen unterschiedlichen Menschen ins Plaudern, hört so viele Geschichten.“

Dass die Kulinarik so einen großen Stellenwert in der Sole Felsen Welt einnimmt, ist Strohmeier zu verdanken. Saisonal und regional wird gekocht, mehrere Themenabende und Spezialmenüs gibt es für die Gäste. Natürlich steht auch regelmäßig eine Erdäpfelsuppe auf der Speisekarte, auch wenn der Chef schon lange nicht mehr hinter den Kochtöpfen steht ...

https://www.solefelsenwelt.at