Mit Erfolg bewerben. Wenn man seine Vorlieben und Talente entdeckt hat, fällt es viel leichter, gezielt nach der passenden Lehrstelle zu suchen.

Erstellt am 16. November 2020 (14:21)
Sicheres und geübtes Auftreten macht einen guten Eindruck beim Erstkontakt. Einfach authentisch und höflich bleiben!
Shutterstock.com/Pressmaster

Oft haben junge Menschen noch keine Vorstellung, was sie einmal arbeiten möchten. Der Jugendkompass des Arbeitsmarktservice kann dabei helfen, die Vorlieben und Talente für die passende Lehrstelle zu entdecken. Sobald einem klar ist, welches Berufsbild man anstrebt, kann die Suche losgehen.

Verwandte und Freunde haben manchmal Informationen zu freien Lehrstellen oder Jobs. Im Internet oder in Zeitungen findet man Jobangebote. Wird man hier gerade nicht fündig, könnte eine Initiativbewerbung genau das Richtige sein.

Worum es dabei geht? „Eine Initiativbewerbung bietet den Vorteil, dass Bewerbungsunterlagen nicht nach einem aktuellen Stellenangebot ausgerichtet werden müssen, sondern dass sie ganz konkret die eigenen individuellen Fähigkeiten und Stärken ausarbeiten können“, verrät das Bewerbungsportal des AMS.

Dabei sollte man aber darauf achten, nicht immer die gleiche Bewerbung an Firmen zu schicken, sondern diese jeweils an das Unternehmen anzupassen.

„Bewerben Sie sich immer individuell für ein Unternehmen und beziehen Sie sich in Ihrer Bewerbung klar auf die gewünschte Position!“, so https://bewerbungsportal.ams.or.at.

Übrigens: „Bewerbungen via E-Mail sind die häufigste und auch billigste Form“, informiert www.help.gv.at. „Aber auch im E-Mail-Schriftverkehr wird eine fehlerfreie und ordentliche Bewerbung erwartet. Anlagen (z. B. Schul- und Arbeitszeugnisse) sollten als Anhang mitgeschickt werden. Die E-Mail sollte nicht zu viel Speicherplatz verbrauchen.“ „ Eine ansprechende schriftliche Bewerbung “, so das Bewerbungsportal des AMS, „ besteht in dieser Reihenfolge aus dem Deckblatt, dem Bewerbungsschreiben (Begleitbrief), dem Lebenslauf, einem Motivationsschreiben, falls gewünscht, den Zeugnissen (Schulabschlusszeugnis, Arbeitszeugnis, et cetera) und einem Profilblatt (optional)“.

Bei Letzterem können die für die Bewerbung persönlichen Daten, Qualifikationen, Ausbildungen und Berufserfahrungen mit einer kurzen Beschreibung zusammengefasst werden.

Eine weitere Möglichkeit, etwas über freie Jobs zu erfahren oder mit Unternehmen Kontakt aufzunehmen, sind Praktika . „Praktika oder Freiwilligenarbeit während der Ausbildung oder danach sind ausgezeichnet dafür geeignet, erste Erfahrungen zu sammeln und Kompetenzen zu erwerben, die für den Berufseinstieg und das Arbeitsleben wichtig sind“, so das Bewerbungsportal des AMS. Falls es geklappt hat und man zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde, kann man dieses Gespräch mit Freunden üben. Denn ein sicheres und geübtes Auftreten macht einen guten Eindruck beim Erstkontakt. Daher heißt es: Noch einmal die Bewerbung durchsehen! Sie hat dazu geführt, dass man eingeladen wurde. Authentisch und höflich bleiben! Die Kleidung sollte passen, und man sollte über das Unternehmen informiert sein.