Ein Zauberlehrling in der Küche. Sebastian Secco macht im Wirtshaus Grüner Baum in Kirchberg am Wechsel die Lehre zum Koch . Beim Wettbewerb „Zauberlehrling“ der NÖ Wirtshauskultur holte er sich heuer Gold.

Von BVZ Redaktion, NÖN Redaktion, APA, Redaktion und Online Redaktion. Erstellt am 15. November 2019 (11:28)
Sebastian Secco beim Wettbewerb „Zauberlehrling“ in der Tourismusschule HLF Krems. „Ich habe immer schon gerne gekocht“, verrät Sebastian Secco, dem alles an seinem Job gefällt und der heuer schon zum dritten Mal beim Wettbewerb „Zauberlehrling“ der NÖ Wirtshauskultur – heuer in Krems – mitdabei war. Was ihm dabei gefällt? „Die Herausforderung, gegen jemanden zu kochen“, so Secco.
Studio Kerschbaum

Einmal im Jahr treten die Lehrlinge der NÖ Wirtshauskultur gegeneinander an und kämpfen um den Titel „Zauberlehrling“. Von der Früh weg wird gekocht und gezaubert. Bis dann die Zauberlehrlinge in Gold feststehen. Unter den Teilnehmern des 3./4. Lehrjahrs holte sich diesen Titel heuer Sebastian Secco vom Wirtshaus Grüner Baum in Kirchberg am Wechsel.

Aus Rüben hat er eine Quiche gemacht. Mit Coleslow, dem amerikanischen Krautsalat, und Nusskrokant-Pesto. Rehschlögel auslösen, hieß die Herausforderung bei der Hauptspeise. Einen Teil hat er rosa angebraten, aus dem anderen Teil Ragout mit Palffy-Knödel und Kürbisgemüse gezaubert.

NOEN

„Das hat mir zugesagt“, verrät er. Immerhin ist seine Lieblingszutat in der Küche Wildfleisch. „Weil es einen eigenen Geschmack hat und selten ist.“ Nur zu bestimmten Jahreszeiten wird es serviert. Und auch nicht in jedem Wirtshaus. Und: Es zählt auch zu seinen Lieblingsspeisen. „Am liebsten esse ich Rehragout und Schweinsbraten.“

Wie er zur Kochlehre gekommen ist? „Ich habe immer schon gerne gekocht. Schon von klein auf.“ Damals noch mit seinem Großvater zum Beispiel Schweinsbraten und vieles mehr. An den Schnuppertagen in der Schule hatte er sich dann verschiedene Betriebe angesehen. Das Arbeiten in der Küche hat ihm dabei am besten gefallen. Warum? „Es ist abwechslungsreich“, schwärmt er. Man könne aus den gleichen Zutaten immer wieder etwas Neues kreieren. Oder auch anders zubereiten. Ein Steak anbraten oder niedrig garen. „Das wird dann immer zarter“, verrät der vergoldete Kochlehrling.

NOEN

Was man seiner Meinung nach mitbringen sollte, wenn man eine Kochlehre machen will? „Man sollte stressresistent sein, die Leidenschaft haben, mit Lebensmitteln arbeiten zu wollen, und auch wissen, was man damit machen kann. Dann ist das das Richtige.“

Was ihn in Zukunft reizen würde? Vielleicht eine Saison in der Schweiz, verrät er. Wegen der guten Küche dort.

www.wirtshaus-gruenerbaum.at